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Adorno schrieb einmal eine Rede über ein imaginäres Feuilleton. Es handelt sich bei diesem nicht um ein von Adorno erdachtes, sondern um eines aus der Phantasie Balzacs – um genau zu sein: aus der einer seiner Figuren. Ein junger Journalist in dessen Roman verfasst eine Theaterkritik, die das erfüllt, was sie im Roman zu sein beansprucht, nämlich geistreich und originell zu sein. Und das, obwohl sie von einem Stück handelt, dessen Existenz bloß supponiert wird.
http://samuelestragon.wordpress.com/2012/03/23/pramissenliteratur/

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Schweinderl